Darmgesundheit

Darmgesundheit

Der menschliche Darm ist verantwortlich für einige lebenswichtige Prozesse. Damit er diesen auch nachgehen kann, muss er in Topform sein. In diesem Beitrag berichten wir über Darmgesundheit und wie diese unterstützt werden kann.

Sitz der Gesundheit

Der Darm ist nicht umsonst bekannt als der Sitz der Gesundheit. Geht es unserem Darm gut, so geht es uns gut. Verantwortlich für die Gesundheit des Darms ist allen voran die Darmflora. Die Darmflora beheimatet bis zu 10.000 Bakterienarten, die bei jedem Menschen in einer sehr individuellen Balance vorhanden sind. Die Bakterien sorgen dafür, dass der Darm seinen Aufgaben nachkommen kann. Die Zusammensetzung der Darmflora kann durch äußere Einflüsse wie falsche oder einseitige Ernährung, Umwelteinflüsse oder Medikamente aus der Balance kommen. Diese Einflüsse können negative Auswirkungen auf die natürliche Schutzbarriere des Darms haben.

Natürliches Abwehrsystem

Die Bakterien in unserem Darm unterstützen die Abwehrkräfte. Das darmeigne Immunsystem muss sich nämlich ständig mit Erregern auseinandersetzen und lernt dabei den Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Keimen. Sobald der Darm die „schlechten“ Erreger erkennt, werden bestimmte Signale, in der Form von Botenstoffen an das Immunsystem geschickt. Dieses reagiert auf den „Hilfe-Ruf“ und bekämpft die Erreger entsprechend. Neben der Aufgabe des Darms als natürliches Abwehrsystem, ist der Darm hauptverantwortlich für unsere Verdauung.

Aufgaben des Darms

Der Darm ist der Hauptteil unseres Verdauungssystems. Er wird unterteilt in den Dünndarm und den etwas breiteren Dickdarm. Die Aufgaben unseres Darms beziehen sich auf die Zerlegung der Nahrung, die Aufnahme von Nährstoffen und letztendlich auch die Ausscheidung der Nahrungsreste. Unser Darm produziert zudem Hormone und ist, wie oben bereits erwähnt, eine Barriere gegen Krankheitserreger. Eine weitere Aufgabe des Darms ist die Regulation des Wasserhaushalts des Körpers. Damit der Darm diesen Aufgaben auch nachgehen kann, muss er aktiv unterstützt werden. Es gibt einige Möglichkeiten, wie der Darm unterstützt und gefördert werden kann. Im Folgenden erläutern wir einige dieser Maßnahmen und Möglichkeiten.

Darmgerechte Ernährung

Unsere Ernährung ist einer der Hauptgründe, weshalb die Balance unserer Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt. Damit dies nicht geschieht, können wir uns darmgerecht ernähren. Eine darmgerechte Ernährung enthält mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag. Am besten geeignet für eine ballaststoffreiche Ernährung sind Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder auch Kartoffeln. Obst enthält außerdem Ballaststoffe. Aufgrund des hohen Gehalts an Fruktose (Fruchtzucker) in Obst, sollte dieses nur in Maßen verzehrt werden. Des Weiteren sollten auch Kaffee, Alkohol und Softdrinks nur in Maßen zu sich genommen werden. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist trotzdem wichtig. Hier sollte Wasser bevorzugt getrunken werden. Rund zwei Liter pro Tag werden empfohlen. Weitere Lebensmittel, deren vermehrter Verzehr die Darmflora mehr stört als unterstützt, sind:

  • Rotes Fleisch
  • Geräucherte und gepökelte Lebensmittel
  • Fette Käsesorten
  • Butter und Schmalz

Neben ballaststoffreichen Lebensmitteln, ist auch der Verzehr von Probiotika unterstützend für eine gesunde Darmflora.

Darmtätigkeit anregen

Eine Möglichkeit die Darmtätigkeit anzuregen und somit die Darmflora zu unterstützen ist ausreichend Bewegung. Auch unser Stoffwechsel profitiert davon, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Bereits ein kurzer Sparziergang jeden Tag kann dabei helfen, dass unser Darm besser arbeiten kann und ist zudem eine wichtige Maßnahme bei der Neigung zu Verstopfung. Besonders empfehlenswert, um die Darmtätigkeit anzuregen, sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Fahrradfahren oder Schwimmen.

Stress schädigt den Darm

Generell ist Stress nicht erstrebenswert und ist nachweislich schlecht für unsere Psyche. Vermehrte Stresssituationen erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen. Aber auch unser Körper reagiert negativ auf Stress. Besonders belastet wird der Darm durch Stress. Der Darm reagiert auf Stress mit Verdauungsprobleme wie Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder auch Verstopfung. Damit der Darm sich von diesem Symptomen erholen kann, sollten wir ausreichend schlafen und, wenn möglich, die Auslöser des Stresses vermeiden.

Wie gesund ist Feta?

Wie gesund ist Feta?

Gerade im Sommer ist ein griechischer Salat ein ideales leichtes Gericht, was nicht zu sehr auf den Magen schlägt. Dabei darf der Feta natürlich nicht fehlen. Aber wie gesund ist Feta eigentlich? Diese Frage beantworten wir in diesem Beitrag.

Feta: Ein geschützter Begriff

Hirtenkäse, Schafskäse oder doch Feta? Es ist gar nicht so leicht bei der ganzen Auswahl im Supermarkt den Überblick zu behalten. Seit 2007 gibt es hierzu allerdings eine klare Regelung. Seitdem gilt der Begriff „Feta“ als eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Schafskäse darf demnach nur Feta genannt werden, wenn er vom griechischen Festland oder der Präfektur Lesbos kommt. Auch die Herstellung von Feta unterliegt strengen Regeln. Der Salzlakenkäse muss von Schafen stammen, die auf griechischen Weiden grasen. Ziegenmilch darf ebenfalls ein Bestandteil von Feta sein, allerdings nur 30 Prozent.

Herstellung

Feta ist ein spezieller Salzlakenkäse aus Schafs- und Ziegenmilch. Die Herstellung des Fetas ist sehr traditionell. Zunächst wird die Milch pasteurisiert und anschließend werden Lab und Enzyme hinzugegeben, Die geronnene Milch wird anschließend mit einer Käseharve in Blöcke geteilt. Ein Nebenprodukt, welches bei der Herstellung von Feta entsteht, ist Molke. Diese wird nicht weiterverwendet und wird abgegossen. Der Feta wird in einer Salzlake eingelegt, in der er dann reift. Dieser Reifeprozess dauert rund zwei Monate und geschieht unter vollständigem Luftabschluss. Die Salzlake entzieht dem Käse Wasser. Hierdurch wird der Käse fester. Die Salzlake gibt dem Käse ein salziges und zugleich saures Aroma. Verboten in Feta sind Milchpulver, Kaseinsalze, Farb- und Konservierungsstoffe.

Wie gesund ist Feta?

Da Feta zum größten Teil aus Schafsmilch besteht, liefert der Verzehr einige Nährstoffe. Schafsmilch gehört mit 5,5 Prozent Eiweiß pro 100 ml zu den eiweißreichsten Milchsorten. Außerdem liefert Schafsmilch Nährstoffe wie Calcium, Vitamin A, C und B12. Das Spurenelement Zink ist ebenfalls in Schafsmilch enthalten und unterstützt unter anderem eine normale Funktion des Immunsystems. Allerdings ist auch anzumerken, dass Schafsmilch doppelt so viel Fett enthält wie Kuhmilch. Ein weiterer Nachteil von Feta ist der hohe Salzgehalt, der durch das Reifen in der Salzlake entsteht.

Laktosearmes Rezept: Mediterranes Ofengemüse mit Feta

Griechischer Salat ist nicht das einzige leichte Sommergericht, welches Feta beinhaltet. Ideal für den Sommer eignet sich auch unser mediterranes Ofengemüse mit Feta. Das Rezept ist nicht nur gut bekömmlich gerade bei den warmen Temperaturen, sondern auch gut für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet. Feta gehört zu den Käsesorten, die nur wenig Milchzucker enthalten. In 100 g Feta sind weniger als ein Gramm Milchzucker enthalten. Die meisten laktoseintoleranten Menschen haben bei diesen geringen Mengen meist keine Beschwerden.

Zutaten:

2             kleine   Zucchini

1                             Aubergine

2                             Paprikaschoten

1             TL           Oregano (grob gehackt)

25           kleine   Cocktailtomaten

1             TL           Thymian (grob gehackt)

1             Zweig    Rosmarin (grob zerkleinert)

3                             Knoblauchzehen (grob gehackt)

40           ML         Olivenöl

1             Block     Feta

Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

Zur Zubereitung des mediterranen Ofengemüses mit Feta muss zunächst das Gemüse gut gewaschen und in etwa gleich große Stücke geschnitten werden. Das ist wichtig, damit die Garzeit vom Gemüse ungefähr gleich ist. Dem Gemüse werden die grob gehackten Kräuter und der Knoblauch hinzugefügt. Der Block Feta muss in Würfel geschnitten werden und auch dem Gemüse hinzugefügt werden. Das Ganze wird im Anschluss großzügig mit Pfeffer gewürzt und in einer Auflaufform mit dem Olivenöl vermischt. Die Auflaufform kommt dann für 15 Minuten bei 200 °C (Umluft) in den Ofen. Nach Ablauf der 15 Minuten sollte alles vorsichtig umgerührt werden und dann für weitere 15 Minuten im Ofen garen. Die Gemüse-Feta-Mischung eignet sich ideal als Beilage oder als Dip für Baguette.

Kindergerechte Ernährung

Kindergerechte Ernährung

Damit Kinder die Art der Ernährung erhalten, die sie brauchen, muss ihre Ernährung ihrem Alter und ihren speziellen Bedürfnissen angepasst werden. In diesem Beitrag informieren wir Sie über kindergerechte Ernährung.

Was macht gesunde Ernährung für Kinder aus?

Kinder benötigen Nährstoffe und Energie, um gesund heranzuwachsen. Hierzu muss für jedes Alter die Nährstoff- und Energiezufuhr entsprechend angepasst werden. Aber das ist nicht alles was wichtig ist. Auch die Qualität der Lebensmittel ist entscheidend. Essgewohnheiten, die Kinder schon früh erlernen, werden auch im späteren Leben wahrscheinlicher beibehalten. Eine kindergerechte Ernährung lässt sich durch folgende Punkte definieren:

  • Liefert ausreichend Nährstoffe und Energie
  • Berücksichtigt alle Lebensmittelgruppen
  • Lässt sich ohne großen zeitlichen oder finanziellen Aufwand verwirklichen
  • Ist nicht zu restriktiv
  • Berücksichtigt Intoleranzen und Allergien

Gesunde Ernährung für Kinder kann auch ganz einfach in gesunde Ernährung für die ganze Familie umgewandelt werden. Von einer solchen Umstellung profitieren am Ende auch die Kinder, da sie in ihren Eltern Vorbilder sehen.

Mischkost als ideale Ernährungsform

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die Ernährungsform der Mischkost für eine Abdeckung der benötigten Nährstoffe und Energiezufuhr. Für Kinder ist laut derzeitigem Wissensstand die sogenannte „optimierte Mischkost“ die beste Art der Ernährung. Die Regeln dieser Ernährungsweise sind sehr simpel. Die optimierte Mischkost unterteilt Lebensmittel in die drei Kategorien „reichlich“, „mäßig“ und „sparsam“. Unter die Kategorie „reichlich“ fallen pflanzliche Lebensmittel und Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees und mit Wasser verdünnte Fruchtsaftschorlen. Kinder sollten täglich, je nach Alter, zwischen ein und zwei Liter trinken. In der Kategorie „mäßig“ sind tierische Lebensmittel. Hier sollten Eltern besonders auf die Qualität der Lebensmittel achten.  Unter die Kategorie „sparsam“ fallen fettreiche Lebensmittel und Süßwaren.

Was brauchen Kinder?

Die Ernährungsweise der optimierten Mischkost ist deshalb so empfehlenswert für Kinder, weil sie alle Lebensmittelgruppen einbezieht und diese auch in die benötigten Mengen einteilt. Die optimierte Mischkost für Kinder sollte aus fünf Portionen Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchten bestehen. Diese möglichst abwechslungsreich und in roher und gekochter Form servieren. Die Ernährungsweise enthält zudem fünf Portionen Getreide, Nudeln, Reis, oder Kartoffeln am Tag. Empfehlenswert sind die Vollkornvarianten der Lebensmittel. Kinder sollten tierische Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch oder Eier nur ein bis zweimal die Woche verzehren. Die Ausnahme bilden hier Milch und Milchprodukte, da diese am besten täglich verzehrt werden sollten. Kochen für Kinder sollte möglichst fettreduziert sein. Bei Süßigkeiten und Fast Food sollte es kein striktes Verbot geben. Allerdings sollten die Kinder bereits von klein auf lernen, dass diese Lebensmittel eher Ausnahmen sind und nicht täglich verzehrt werden sollten.

Kindergerechte Ernährung für Eltern mit wenig Zeit

Eine gesunde Ernährung, die für Kinder geeignet ist, benötigt nicht immer viel Zeitaufwand. Eltern haben viel zu tun und können nicht jeden Tag frische Lebensmittel einkaufen gehen. Das ist auch nicht nötig. Tiefkühlware, wie Gemüse oder Obst, H-Milch, Getreideflocken und Naturreis sind gesunde Lebensmittel, die lange haltbar sind. Fertiggerichte hin und wieder ruinieren auch nicht die Ernährung Ihres Kindes. Diese können Sie zudem mit einem frischen Salat oder rohem Gemüse wie Gurkenscheiben oder aufgeschnittenen Tomaten aufgepeppen. Gesunde kindergerechte Ernährung braucht weder viel Zeit noch ein großes Budget.

Ernährung bei Intoleranzen und Allergien

Bei Kindern mit einer Lebensmittelintoleranz oder einer Lebensmittelallergie sollten die Eltern besonders auf die Ernährungsweise achten. Nur ein Verzicht auf die unverträglichen Lebensmittel ist einzige Möglichkeit, dass die unangenehmen und schmerzhaften Symptome erst gar nicht auftreten. Im Fall von einer Lebensmittelallergie kann der Verzehr von bestimmten Allergenen sogar eine so schlimme allergische Reaktion auslösen, dass es lebensbedrohlich werden kann. Kinder sollten darüber Bescheid wissen, welche Lebensmittel sie verzehren können und von welchen sie gesundheitliche Probleme bekommen. Auch das Umfeld des Kindes, wie Freunde oder die Schule, sollte über Intoleranzen und Allergien Bescheid wissen.

Entspannt durch den Sommer

Entspannt durch den Sommer

Der Sommer ist da und bringt heiße Tage mit sich. In diesem Beitrag geben wir Ihnen Tipps wie Sie entspannt durch den Sommer kommen.

Herausforderungen der warmen Jahreszeit

Der Sommer ist die Lieblingsjahreszeit vieler Menschen und das auch aus gutem Grund. Das Wetter ist schön, wir können mehr Zeit draußen verbringen und die Sonne macht uns glücklich. Aber das bedeutet nicht, dass der Sommer nicht auch ein paar Nachteile mit sich bringt. Wir können diese Nachteile aber sehr gut bewältigen, wenn wir uns an ein paar simple Tipps halten. So kommen wir entspannt durch den Sommer und müssen die Sonne nicht meiden.

Genügend Trinken

Bei hohen Außentemperaturen ist es ganz normal, dass wir mehr schwitzen als normalerweise. Damit wir nicht dehydrieren müssen wir ausreichend trinken. Im Sommer reicht es nicht, dass wir uns auf unser natürliches Durstbedürfnis verlassen. Am besten ist es regelmäßig zu trinken, auch wenn wir uns nicht durstig füllen. Für einen Erwachsenen werden zwei Liter Flüssigkeit am Tag empfohlen. Bei der Auswahl unserer Getränke sollten wir dabei zu Wasser greifen. Von Süßgetränken und Kaffee ist eher abzuraten.  An sehr heißen Tagen sollten wir auf alkoholische Getränke verzichten. Die Sonneneinstrahlung lässt den Alkohol nämlich schneller und intensiver wirken. Zu viel Alkohol an heißen Tagen kann zu Kreislaufproblemen und sogar Bewusstlosigkeit führen. Wir erhalten Flüssigkeit auch durch bestimmte Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Wenn wir zu wenig trinken, scheiden wir weniger Urin aus und hierdurch kann die Gesundheit negativ beeinflusst werden. Hierzu zählen eine Verschlechterung der Nierenfunktion, Gedächtnisleistung, Verdauung und der Harnblasenfunktion.

Richtige Kleidung wählen

An heißen Tagen kann auch die richtige Kleidung dabei helfen, dass uns nicht zu warm wird. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium rät an sehr warmen Tagen zu luftiger und leichter Kleidung. Damit es außerdem zu keinem Sonnenstich durch die starke Sonneneinstrahlung kommt, sollte vorsichtshalber auch ein Hut oder eine andere Kopfbedeckung getragen werden, bei längerem Aufenthalt draußen. Neben der Kleidung ist natürlich auch der generelle Sonnenschutz wichtig. Im Sommer sollten wir immer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor tragen.

Abkühlung in den eigenen vier Wänden

Im Sommer lässt es sich auch ohne Klimaanlage gut schlafen. Wir empfehlen sich abends abzukühlen, aber darauf zu achten, dass es nicht zu kühl wird. Eine kalte Dusche am Abend regt nämlich den Kreislauf an und mach wieder munter anstatt schläfrig. Wer abends trotzdem noch eine Dusche nehmen möchte, sollte daher mit lauwarmem Wasser duschen. Die Wassertemperatur liegt so immer noch unter der regulären Körpertemperatur, ist aber nicht zu kalt, um wieder munter zu machen. Damit es in der Wohnung und speziell im Schlafzimmer nicht zu warm wird, können wir auch etwas tun. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die für Abkühlung an heißen Tagen sorgen können:

  • Kühle Handtücher aufhängen
  • Nachts lüften
  • Tagsüber die Fenster geschlossen halten
  • Tagsüber Rollladen unten lassen
  • Ventilatoren

Die richtige Ernährung

An warmen Tagen sollten wir auf deftige Mahlzeiten verzichten und lieber zu leichteren Gerichten greifen. Wir empfehlen Mahlzeiten wie Salate, fettarmen Fisch oder Kaltschalen. Wenig zusätzliche Belastung für den Körper ist außerdem der Verzehr von Obst und Gemüse. Dieses ist leicht zu verdauen und versorgt uns zusätzlich mit Vitaminen und Flüssigkeit.

Milch und Knochengesundheit

Milch und Knochengesundheit

Unsere Knochen tragen uns durch unseren Alltag. Aber woraus bestehen unsere Knochen und inwiefern haben Milch und Knochengesundheit miteinander zutun? Dies erfahren Sie in diesem Beitrag.

Knochenentwicklung

Menschliche Knochen bestehen zum Großteil aus Wasser, organischen Stoffen und Mineralstoffen. Die wichtigsten Entwicklungsschritte der Knochen finden im Mutterleib statt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass Schwangere darauf achten, dass sie sich so ernähren, dass das ungeborene Kind von den Nährstoffen profitieren kann. Dies ist auch noch während der späteren Stillzeit wichtig. Babys und Kleinkinder haben mehr Knochen als Erwachsene. Der Grund hierfür ist, dass die Knochen einfach noch nicht vollständig zusammengewachsen sind. Dies geschieht erst im Laufe der Entwicklung. Die Knochenentwicklung ist beim Menschen ab dem 25. Lebensjahr abgeschlossen. Dann hat der Mensch seine maximale Knochendichte erreicht. Für gewöhnlich hält er diese maximale Knochendichte bis zum 50. Lebensjahr und ab da nimmt sie dann durch natürliche Prozesse wieder Jahr für Jahr an Masse ab. Dies allerdings nur, wenn es nicht schon vorher zu einem starken Verschleiß oder diversen Krankheiten kam.

Mit sicherem Halt durch den Alltag

Unsere Knochen sind ein Wunderwerk der Natur. Das menschliche Skelett umfasst über 200 Knochen, die uns täglich durch den Alltag führen. Sie müssen nicht nur unser gesamtes Gewicht aushalten, sondern auch Bewegungen, Belastungen, Sport und schwere körperliche Arbeit über sich ergehen lassen. Natürlich schädigt jede intensive Belastung die Knochen ein Stück. Aus diesem Grund sollten wir tun was wir können, damit unsere Knochen so lange wie möglich gesund bleiben. Eine Möglichkeit ist die richtige Ernährung.

Die richtige Ernährung für gesunde Knochen

Das wichtigste an der richtigen Ernährung für gesunde Knochen sind die Nährstoffe, die wir durch die Nahrung zu uns nehmen. So sorgt beispielsweise Calcium für die Festigkeit unserer Knochen. Calcium ist in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Zu diesen gehören unter anderem Milch, Milchprodukte, grünes Gemüse und Hülsenfrüchte. Damit der Körper das Calcium aber auch richtig verwerten kann, benötigt er auch Vitamin D. Dieses nehmen wir vor allem durch die Sonneneinstrahlung auf die Haut auf. Weitere wichtige Nährstoffe für die Knochen sind Magnesium und Zink. Wenn wir diese Nährstoffe nicht ausreichend zu uns nehmen, kann es geschehen, dass unsere Knochen porös werden.

Poröse Knochen

Osteoporose, auch als Knochenschwund bekannt, ist eine Erkrankung, die die Knochendichte abnehmen lässt. Ein Resultat dieser Erkrankung ist, dass die Knochen nicht mehr sehr widerstandsfähig sind. Selbst bei geringen Belastungen oder Erschütterungen kann es hier schon zu Knochenbrüchen kommen. Es gibt mehrere Faktoren, die Osteoporose begünstigen und beschleunigen. Zu diesen Faktoren gehören das Alter einer betroffenen Person, erbliche Vorbelastung, falsche Ernährung, eine ungesunde Lebensweise und wenig Bewegung. Meist wird die Erkrankung lange nicht bemerkt, bis es dann schließlich zur Fraktur eines Knochens kommt. Die häufigsten Brüche entstehen am Unterarm, an den Wirbelkörpern des Rückens oder der Hüfte.

Bewegung hält Knochen fit

Wir können aktiv unsere Knochen stärken, indem wir uns eine gesunde und aktive Lebensweise aneignen. Hierzu sollten wir uns regelmäßig bewegen. Der Muskel- und Knochenabbau wird durch regelmäßige Bewegung verlangsamt. Regelmäßige Bewegung ist bereits im jungen Alter wichtig und hilft dabei, dass sich Knochen und Muskeln richtig entwickeln können. Je nach Alter sollte die tägliche Bewegung angepasst werden. In jungen Jahren fällt es uns leichter uns mehr zu bewegen. Mit zunehmendem Alter sollten wir uns zwar weiterhin regelmäßig bewegen, aber wir sollten nicht unbedingt Ausdauersport treiben. Ein täglicher Sparziergang für 15-20 Minuten reicht vollkommen, dass unsere Knochen gesund bleiben.