Die richtige Ernährung für den Arbeitsalltag

Die richtige Ernährung für den Arbeitsalltag

Gesunde Ernährung wirkt sich positiv auf unsere körperliche und mentale Gesundheit aus. Allerdings fällt es gerade im Arbeitsalltag nicht immer einfach auf gesunde Ernährung zu achten. In diesem Beitrag berichten wir über die richtige Ernährung für den Arbeitsalltag.

Ernährung im Arbeitsalltag

Gerade bei einem stressigen Job und nicht viel Zeit für die Mittagspause, ist es schwer sich gesund zu ernähren. Es ist leichter sich einen Döner um die Ecke zu holen oder schnell an den Pommesstand zu gehen. Natürlich sind diese Fast Food-Optionen praktisch, aber wir sollten uns alle bewusst sein, dass diese Art der Ernährung im Arbeitsalltag auf Dauer nicht gesund ist. Gerade im Arbeitsalltag spielt die Ernährung eine große Rolle, da unsere Ernährung Auswirkungen auf unsere Perfomance hat. Die richtige Ernährung für den Arbeitsalltag kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem unser Zeitmanagement beeinflusst wie erfolgreich wir in Sachen gesunder Ernährung sind.

Der Weg zu gesunder Ernährung

Gesunde Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren, fällt vielen schwer. Wie einfach es aber sein kann sich auch im Arbeitsalltag gesund zu ernähren, zeigen wir im Folgenden. Mit der richtigen Vorbereitung fällt gesunde Ernährung am Arbeitsplatz meist einfacher. Viele Gerichte können bereits am Vortag vorbereitet werden und müssen auf der Arbeit nur noch erhitzt werden. Wer sich sein Mittagessen mit zum Arbeitsplatz nimmt, verliert eher den Anreiz sich von außerhalb ungesunde Gerichte zu kaufen. Das gilt auch für jene, die im Home-Office arbeiten. Hier ist Planung fast noch wichtiger, weil wir uns unsere Zeit vermehrt selbst einteilen können und müssen. Hier bietet es sich an Gerichte bereits am Vortag zuzubereiten und in der Mittagspause nur schnell in den Ofen zu schieben.

Gesunde Snacks

Damit gesunde Ernährung im Büro leichter fällt, sollten wir die Hemmschwelle so niedrig wie möglich halten. Das gelingt am besten, wenn wir uns gesunde Snacks fürs Büro vorbereiten. So können wir uns beispielsweise Obst und Gemüse klein schneiden und als Snack mitnehmen. Zwischendurch können auch ungesalzene Nüsse den kleinen Hunger bekämpfen. So greifen wir weniger zu Süßigkeiten oder Chips.

Gesunde Ernährung ohne viel Vorbereitung

Oftmals scheitert die gesunde Ernährung am Zeitmangel. Deshalb entscheiden sich viele Menschen, die im Büro arbeiten auch so häufig für Currywurst und Co. Ernährungsmediziner raten aber dringend davon ab regelmäßig Fast Food zu essen. Diese Gerichte sind sehr fettig und liegen schwer im Magen. Das raubt uns die nötige Energie, die wir für den Rest des Arbeitstages benötigen. Unsere Nahrung soll uns mit Energie versorgen und uns diese nicht rauben. Zur Vermeidung des Mittagstiefs empfehlen Ernährungswissenschaftler leichter Kost mit wertvollen Nährstoffen. Wer sich sein Mittagessen nicht am Tag zuvor vorbereiten möchte, kann auch zu einfacheren Gerichten greifen. Bereits ein Vollkornbrot mit Käse und dazu eine Portion Gemüse ist eine gesunde Alternative zu Currywurst mit Pommes und benötigt nicht viel Vorbereitungszeit. Auch Haferflocken, Obst, eine Handvoll Nüsse gemischt mit Naturjoghurt oder Quark ist ein nahrhaftes Gericht für den Arbeitsalltag.

Gesunde Ernährung ≠ Verzicht

Viele Menschen sträuben sich vor einer gesunden Ernährungsweise, weil sie denken, dass gesunde Ernährung Verzicht bedeutet. Das stimmt aber nicht. Gesunde Ernährung bedeutet bewusste Entscheidungen zu treffen, aber nicht auf alles Ungesunde zu verzichten. Es kommt letztendlich nämlich auf die Häufigkeit an. Wer ab und zu eine Pizza oder einen Burger isst und ansonsten eher zu gesünderen Lebensmitteln greift, ernährt sich immer noch gesund. Verbote in der Ernährung führen eher dazu, dass die Lebensmittel öfter verzehrt werden. Wir sollten uns viel eher bewusst machen, welche Auswirkungen unsere Ernährung hat. Dabei sollten ungesunde Lebensmittel aber nicht verteufelt werden. Ein Burger macht uns nicht übergewichtig oder sorgt für chronischen Bluthochdruck. Wir sollten aber wissen, dass der ausschließliche Verzehr von ungesunder Kost langfristig zu Übergewicht oder chronischem Bluthochdruck führen kann.

Gesund durch den Herbst

Gesund durch den Herbst

Herbstzeit ist Erkältungszeit! Damit Sie diesen Herbst nicht plötzlich unter einer laufenden Nase oder Halsschmerzen leiden, haben wir hilfreiche Tipps, wie Sie gesund durch den Herbst kommen. In diesem Beitrag informieren wir Sie, was Sie selbst tun können, um Ihr Immunsystem für die kalten Monate zu stärken.

Immunsystem unterstützen

Unser Immunsystem ist für die Erkennung und Inaktivierung von Krankheitserregern sowie körperfremden Stoffe verantwortlich. Das Abwehrsystem ist komplex, aber schützt uns vor schädlichen Viren, Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen. Es ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl zellulärer und molekularer Prozesse, die auch als Immunantwort bezeichnet werden. Antikörper und Antigene sind Bestandteile der natürlichen Immunreaktion. Ein schwaches Immunsystem zeigt sich durch eine langsame oder falsche Immunantwort. Bei einem schwachen Abwehrsystem sind die Symptome von Krankheiten sehr viel stärker und wir sind anfälliger für Erkältungen, Schnupfen und andere Infektionen. Ein Immunsystem ist dann stark, wenn es aktiv und leistungsfähig arbeitet. Damit unser Immunsystem seinen Aufgaben nachgehen kann, können wir einiges dafür tun, es dabei zu unterstützen.

Ernährung richtig gestalten

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ganz besonders dann wichtig, wenn äußere Umstände es unserem Immunsystem schwerer machen gegen Krankheitserreger anzukämpfen. Das ist vor allem in den bevorstehenden Herbstmonaten der Fall. Daher sollten wir eine Ernährungsweise anstreben, die genauso bunt wie der Herbst selbst ist.

Nährstoffe unterstützen unsere Abwehrkräfte

Der Grund, warum wir darauf achten sollten, dass unsere Ernährung möglichst ausgewogen und gesund ist, sind die enthaltenen Nährstoffe. Diese sind nämlich entscheidend, ob unser Immunsystem schwach oder stark ist. Neben Ernährung und adäquater Nährstoffaufnahme sind auch ausreichend Bewegung, genügend Schlaf und wenig Alltagsstress fördernd für unser Immunsystem. Somit steht dem Ziel gesund durch den Herbst zu kommen nichts mehr im Weg.

Im Folgenden nehmen wir zwei Vitamine unter die Lupe, die die normale Funktion unserer Abwehrkräfte unterstützen.  

Vitamin C

Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine des menschlichen Körpers. Es gehört zu den Antioxidantien und schützt vor freien Radikalen, die die Zellen schädigen können. In dieser Funktion schützt es vor Infekten und unterstützt das Immunsystem, was besonders im Herbst von Bedeutung ist. Deshalb sollten wir gerade jetzt vor allem zu Zitrusfrüchten, roter Paprika, Brokkoli oder Äpfeln greifen. Saisonal ist im Herbst Rosenkohl erhältlich, der sich ebenso als perfekte Vitamin C-Quelle eignet. Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte ein Erwachsener täglich 100 Milligramm zu sich nehmen. Die Aufnahme dieser Menge ist nicht schwer, bereits 100 Gramm rote Paprika decken diese Menge ab.

Vitamin D

Streng genommen ist Vitamin D eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon. Allerdings ist es ähnlich wie Vitamin C auch sehr wichtig für unsere Abwehrkräfte. Anders als Vitamin C, nehmen wir Vitamin D aber nicht durch unsere Nahrung auf. Unser Körper bildet 80 Prozent des täglich benötigtem Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung auf unsere Haut. Die restlichen 20 Prozent können mit Vitamin D aus unserer Nahrung abgedeckt werden. Da wir den Großteil des benötigten Vitamin D über die Sonneneinstrahlung aufnehmen, ist die Bedarfsdeckung sehr jahreszeitenabhängig. Eine ausreichende Versorgung in unseren Breitengraden ist in den Frühlings- und Sommermonaten leicht möglich. Je näher das Ende des Jahres rückt, desto schwieriger ist auch die Aufnahme des wichtigen Vitamins. Hierzulande ist Sonne im Herbst und Winter nämlich eher Mangelware. Damit es hier zu keinem Nährstoffmangel kommt, wird empfohlen Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3 zu sich zu nehmen.

Hinweis

Nahrungsergänzungsmittel in hoher Dosierung sollten nicht einfach eingenommen werden. Im Zweifelsfall sollte lieber zunächst der behandelnde Hausarzt konsultiert werden.

Vegane Ernährung bei Kindern

Vegane Ernährung bei Kindern

Vegane Ernährung wird immer beliebter hierzulande. Mittlerweile ernähren einige Eltern auch ihre Kinder vegan. Aber ist vegane Ernährung bei Kindern überhaupt gesund? In diesem Beitrag informieren wir über vegane Ernährung bei Kindern.

Vegane Ernährung

In Deutschland leben rund 1.3 Millionen Menschen vegan. Jedes Jahr entscheiden sich mehr Menschen dazu auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Vegane Ernährung unterscheidet sich von einer vegetarischen Ernährung, da hierebei jegliche tierischen Lebensmittel aus der Ernährung gestrichen werden. Das bedeutet, dass nicht nur Fleisch und Fisch aus der Ernährung gestrichen werden, sondern auch andere tierische Lebensmittel wie Milchprodukte oder Eier. Teilweise verzichten Veganer auch auf Lebensmittel bei denen Tiere für die Produktion verantwortlich sind. Dies ist beispielsweise der Fall bei Honig. Menschen, die sich vegan ernähren, zählen die Schonung der Umwelt und ethische Bedenken bezüglich Massentierhaltung zu den Hauptgründen für ihre Ernährungsweise.

Wie gesund ist Veganismus?

Grundsätzlich kann nicht gesagt werden, dass vegane Ernährung gesund oder ungesund ist. Es kommt ganz darauf an, wie die individuelle Ernährung gestaltet wird. Auch eine omnivore Ernährung kann gesund oder ungesund gestaltet werden. Für die vegane Ernährung gilt dasselbe. Empfehlungen gibt es aber trotzdem, was eine gesunde Ernährung schlussendlich ausmacht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt eine pflanzliche Ernährung, die lediglich durch tierische Lebensmittel ergänzt wird. Von einer rein veganen Ernährung rät die DGE aber deutlich ab. Der Grund dafür ist, dass bei einer rein pflanzlichen Ernährung oftmals Nährstoffmangel auftreten, da die Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer möglich ist. Zu den kritischen Nährstoffen bei einer veganen Ernährung gehören Vitamin B12, Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen.

Vegane Ernährung bei Kindern

Während eine vegane Ernährung nicht unbedingt ungesund ist, raten Ernährungsmediziner doch von einer veganen Ernährungsweise für Kinder und Jugendliche ab. Kinder und Jugendliche haben einen erhöhten Nährstoffbedarf, der durch eine rein pflanzliche Ernährung nur schwer deckbar ist Beim Verzicht auf tierische Lebensmittel fallen wichtige Nährstoffquellen weg. Besonders Vitamin B12 kann bei einer rein pflanzlichen Ernährung nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden. Dabei ist das Vitamin äußerst wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Ein Vitamin-B12-Mangel in jungen Jahren kann zu schweren Schädigungen des Gehirns führen. Je nach Ausmaß der Unterversorgung können diese Schäden im schlimmsten Fall irreversibel sein.

Beratung durch den Kinderarzt

Trotz Empfehlungen, die von einer veganen Ernährung bei Kindern und Jugendlichen abraten, gibt es einige Eltern, die ihre Kinder trotzdem von Geburt an vegan ernähren. Leider gibt es Eltern, die weder Beratungsgespräche bei einem Kinderarzt für sinnvoll halten noch die Ergänzung der Ernährung durch Nährstoffsupplemente. Diese Eltern wollen sich in ihren Entscheidungen bei der Kindererziehung nicht bevormunden lassen und sind der Meinung, dass pflanzliche Lebensmittel alle nötigen Nährstoffe enthalten. Das ist aber nicht der Fall. Das Problem hierbei ist, dass Kinder in jungen Jahren noch keinerlei Entscheidungsgewalt haben und den Entscheidungen ihrer Eltern ausgeliefert sind, ob diese nun gut oder schlecht sind. Kinder sollten regelmäßig von einem Kinderarzt untersucht werden, unabhängig davon wie ihre Ernährungsweise aussieht. Verantwortungsvolle Kindererziehung bedeutet auch professionelle gesundheitliche Vorsorge.

Kindergerechte Ernährung

Eine kindergerechte Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass das Kind mit allen benötigten Nährstoffen und Energie versorgt ist. Je nach Alter sollten Nährstoff- und Energiezufuhr entsprechend angepasst werden. Aber das ist nicht alles was wichtig ist. Auch die Qualität der Lebensmittel ist entscheidend. Essgewohnheiten, die Kinder schon früh erlernen, werden auch im späteren Leben wahrscheinlicher beibehalten. Eine kindergerechte Ernährung lässt sich durch folgende Punkte definieren:

  • Liefert ausreichend Nährstoffe und Energie
  • Berücksichtigt alle Lebensmittelgruppen
  • Lässt sich ohne großen zeitlichen oder finanziellen Aufwand verwirklichen
  • Ist nicht zu restriktiv
  • Berücksichtigt Intoleranzen und Allergien

Nach derzeitigen Empfehlungen ist eine vegane Ernährung bei Kindern nicht kindergerecht. In jedem Fall sollten Eltern, bevor sie ihr Kind vegan ernähren, mit einem Kinderarzt sprechen, der sie professionell beraten kann.

Nährstoffe im Vergleich

Nährstoffe im Vergleich

Falls Sie sich schon immer gefragt haben, wie Sie Nährstoffe am besten aufnehmen können, ist dies der Artikel für Sie. In diesem Beitrag nehmen wir verschiedene Nährstoffe in den Vergleich. Wir schauen uns die verschiedenen tierischen und pflanzlichen Nährstoffquellen an, um zu erfahren, welche Quelle sich am besten für welchen Nährstoff eignet.

Nährstoffe im Vergleich

Wir wissen von klein auf, dass pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse uns vor allem mit den Vitaminen A, B, C und E versorgen. Aber wie sieht es bei anderen Nährstoffen aus? Sind auch bei anderen Nährstoffen pflanzliche Lebensmittel, die Quelle, auf die wir vertrauen sollten? Im Folgenden vergleichen wir deshalb Calcium, Eisen, Vitamin K2 und Eiweiß und untersuchen, ob die tierischen und pflanzlichen Bezugsquellen für die einzelnen Nährstoffe ähnliche Mengen liefern und wir werfen zudem einen Blick auf die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe.

Calcium

Wir brauchen Calcium für einige wichtige Prozesse im Körper. Das bekannteste Aufgabengebiet des Mineralstoffs sind unsere Knochen. In Europa und Nordamerika sind Milch und Milchprodukte die Hauptquelle für den wichtigen Mineralstoff. Der Grund hierfür ist, dass tierische Calciumquellen große Mengen des Nährstoffes liefern. Wir brauchen täglich 1.000 mg Calcium. Pflanzliche Lebensmittel enthalten auch Calcium, allerdings in weitaus kleineren Mengen. Pflanzliche Calciumquellen sind beispielsweise Chinakohl, Grünkohl, Brokkoli, Blattkohl, Senfblätter, weiße Bohnen und Sesampaste (Tahin). Oftmals sind pflanzliche Produkte auch speziell mit Calcium angereicht wie Tofu oder pflanzliche Milch. Generell ist es möglich den täglichen Calciumbedarf allein über pflanzliche Lebensmittel zu decken. Allerdings muss die Ernährung hierbei speziell auf Calcium fokussiert werden, da pflanzliches Calcium eine schlechtere Bioverfügbarkeit hat als tierisches Calcium.

Eisen

Das Spurenelement Eisen ist wichtig für verschiedene Prozesse in unserem Körper. Es trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei, unterstützt den Sauerstofftransport im Körper und ist essenziell für die Zellteilung. Ähnlich wie bei Calcium sind auch bei Eisen die tierischen Quellen besser verwertbar. Pflanzliches Eisen liegt in dreiwertiger Form vor. Unser Körper muss dieses Eisen erst in eine lösliche Form aufbrechen, um es zu zweiwertigem Eisen zu reduzieren, da diese Form vom Körper sehr viel besser verwertet werden kann. Bei tierischen Eisenquellen muss der Körper nicht diesen extra Schritt gehen, weil in diesen das zweiwertige Eisen vorliegt.

Vitamin K2

Anders als Vitamin K1, liegt Vitamin K2 in unserer Hemisphäre vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern vor. Eine Versorgung mit pflanzlichem Vitamin K2 ist durchaus möglich, allerdings finden wir die Quelle, die große Mengen an Vitamin K2 liefern kann, für gewöhnlich nicht in unseren Supermärkten. Die Rede ist hier von: Natto. Natto ist ein traditionelles japanisches Lebensmittel aus fermentierten Sojabohnen. Menschen, die sich vegan ernähren, sollten Vitamin K2 supplementieren, wenn sie nicht regelmäßig Natto zu sich nehmen. Vitamin K2 ist wichtig für den normalen Erhalt unserer Knochen.

Eiweiß

Eiweiß besteht aus Bausteinen, den Aminosäuren. Es gibt insgesamt 21 unterschiedliche Aminosäuren. Pflanzliche und tierische Proteine zeichnen sich durch eine unterschiedliche Struktur aus. In der Regel enthalten tierische Eiweißquellen mehr essenzielle Aminosäuren als pflanzliche Eiweißquellen. Zudem ist tierisches Eiweiß besser verwertbar. Unser Körper resorbiert das tierische Eisen besser als das aus pflanzlichen Quellen. Tierisches Eisen befindet sich in Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und Milchprodukten.

Die beste Versorgung mit Nährstoffen

Die oben beschriebenen Nährstoffe im Vergleich sind ausgewählte Nährstoffe und spiegeln nicht alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wider. Die beste Versorgung mit all den Nährstoffen, die wir brauchen, geschieht durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besteht eine gesunde Ernährung aus allen Lebensmittelgruppen. Besonderer Fokus sollte bei einer ausgewogenen Ernährung auf pflanzliche Lebensmittel gelegt werden. Durch diese werden nämlich ein Großteil aller Nährstoffe abgedeckt. Tierische Lebensmittel sollten ergänzend verzehrt werden, um die oben genannten Nährstoffe abzudecken. Eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen ist allerdings auch bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung möglich. Bei diesen Ernährungsformen können Nahrungsergänzungsmittel helfen, um die fehlenden Nährstoffe abzudecken. Allerdings sollten ein solches Vorhaben mit einem Arzt besprochen werden.

Wie gesund ist Feta?

Wie gesund ist Feta?

Gerade im Sommer ist ein griechischer Salat ein ideales leichtes Gericht, was nicht zu sehr auf den Magen schlägt. Dabei darf der Feta natürlich nicht fehlen. Aber wie gesund ist Feta eigentlich? Diese Frage beantworten wir in diesem Beitrag.

Feta: Ein geschützter Begriff

Hirtenkäse, Schafskäse oder doch Feta? Es ist gar nicht so leicht bei der ganzen Auswahl im Supermarkt den Überblick zu behalten. Seit 2007 gibt es hierzu allerdings eine klare Regelung. Seitdem gilt der Begriff „Feta“ als eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Schafskäse darf demnach nur Feta genannt werden, wenn er vom griechischen Festland oder der Präfektur Lesbos kommt. Auch die Herstellung von Feta unterliegt strengen Regeln. Der Salzlakenkäse muss von Schafen stammen, die auf griechischen Weiden grasen. Ziegenmilch darf ebenfalls ein Bestandteil von Feta sein, allerdings nur 30 Prozent.

Herstellung

Feta ist ein spezieller Salzlakenkäse aus Schafs- und Ziegenmilch. Die Herstellung des Fetas ist sehr traditionell. Zunächst wird die Milch pasteurisiert und anschließend werden Lab und Enzyme hinzugegeben, Die geronnene Milch wird anschließend mit einer Käseharve in Blöcke geteilt. Ein Nebenprodukt, welches bei der Herstellung von Feta entsteht, ist Molke. Diese wird nicht weiterverwendet und wird abgegossen. Der Feta wird in einer Salzlake eingelegt, in der er dann reift. Dieser Reifeprozess dauert rund zwei Monate und geschieht unter vollständigem Luftabschluss. Die Salzlake entzieht dem Käse Wasser. Hierdurch wird der Käse fester. Die Salzlake gibt dem Käse ein salziges und zugleich saures Aroma. Verboten in Feta sind Milchpulver, Kaseinsalze, Farb- und Konservierungsstoffe.

Wie gesund ist Feta?

Da Feta zum größten Teil aus Schafsmilch besteht, liefert der Verzehr einige Nährstoffe. Schafsmilch gehört mit 5,5 Prozent Eiweiß pro 100 ml zu den eiweißreichsten Milchsorten. Außerdem liefert Schafsmilch Nährstoffe wie Calcium, Vitamin A, C und B12. Das Spurenelement Zink ist ebenfalls in Schafsmilch enthalten und unterstützt unter anderem eine normale Funktion des Immunsystems. Allerdings ist auch anzumerken, dass Schafsmilch doppelt so viel Fett enthält wie Kuhmilch. Ein weiterer Nachteil von Feta ist der hohe Salzgehalt, der durch das Reifen in der Salzlake entsteht.

Laktosearmes Rezept: Mediterranes Ofengemüse mit Feta

Griechischer Salat ist nicht das einzige leichte Sommergericht, welches Feta beinhaltet. Ideal für den Sommer eignet sich auch unser mediterranes Ofengemüse mit Feta. Das Rezept ist nicht nur gut bekömmlich gerade bei den warmen Temperaturen, sondern auch gut für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet. Feta gehört zu den Käsesorten, die nur wenig Milchzucker enthalten. In 100 g Feta sind weniger als ein Gramm Milchzucker enthalten. Die meisten laktoseintoleranten Menschen haben bei diesen geringen Mengen meist keine Beschwerden.

Zutaten:

2             kleine   Zucchini

1                             Aubergine

2                             Paprikaschoten

1             TL           Oregano (grob gehackt)

25           kleine   Cocktailtomaten

1             TL           Thymian (grob gehackt)

1             Zweig    Rosmarin (grob zerkleinert)

3                             Knoblauchzehen (grob gehackt)

40           ML         Olivenöl

1             Block     Feta

Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

Zur Zubereitung des mediterranen Ofengemüses mit Feta muss zunächst das Gemüse gut gewaschen und in etwa gleich große Stücke geschnitten werden. Das ist wichtig, damit die Garzeit vom Gemüse ungefähr gleich ist. Dem Gemüse werden die grob gehackten Kräuter und der Knoblauch hinzugefügt. Der Block Feta muss in Würfel geschnitten werden und auch dem Gemüse hinzugefügt werden. Das Ganze wird im Anschluss großzügig mit Pfeffer gewürzt und in einer Auflaufform mit dem Olivenöl vermischt. Die Auflaufform kommt dann für 15 Minuten bei 200 °C (Umluft) in den Ofen. Nach Ablauf der 15 Minuten sollte alles vorsichtig umgerührt werden und dann für weitere 15 Minuten im Ofen garen. Die Gemüse-Feta-Mischung eignet sich ideal als Beilage oder als Dip für Baguette.